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Kanzlei-Philosophie


"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
Zitat: Bertolt Brecht

 

"Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden."
Zitat: Philip Rosenthal

 

"Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist.
Mich interessiert, was getan werden muss."
Zitat: Marie Curie


"Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden."
Zitat: John F. Kennedy

 

Für Sie erfolgreich - mit "Recht"

Verkehrsrecht
Verkehrsrecht
Die Teilnahme am Straßenverkehr ist ein in der modernen Zeit ganz alltäglicher Vorgang. Dabei können rechtliche Schwierigkeiten auftreten, die die Hinzuziehung eines Anwalts nötig machen.
 Verkehrszivilrecht (mögliche Ansprüche nach Unfällen)
Informationen zum Verkehrszivilrecht
 Personenschadenregulierung (Unfall mit Personenschaden)
 Sachschadensregulierung (Unfall mit Sachschaden)
 Kostentragungspflicht
 Kosten der Unfallregulierung
 Kosten des Sachverständigen
 Schmerzensgeld
 weiter Schäden
Praktische Tipps für das Verhalten nach einem Unfall:
1.Wenn Sie den Unfall nicht selbst verschuldet haben: Bestehen Sie auf einer polizeilichen Unfallaufnahme, auch wenn Ihr Unfallgegner seine Schuld sofort eingesteht - am nächsten Tag sieht erfahrungsgemäß vieles ganz anders aus. Lassen Sie sich die Tagebuch- oder Vorgangsnummer der Polizei geben.
2.Soweit möglich, belassen Sie die Fahrzeuge in ihrer Endstellung nach dem Unfall. Machen Sie selbst Fotos von der Unfallstelle und stellen Sie Namen und Anschriften von Zeugen fest. Verlassen Sie sich nicht nur auf die polizeiliche Unfallaufnahme. Vergessen Sie nicht das Kennzeichen des Unfallverursachers aufzunehmen
3.Überlegen Sie genau, ob und welche Angaben Sie gegenüber der Polizei machen. Sie sind nicht verpflichtet, sich sogleich zur Sache zu äußern, insbesondere wenn die Polizei Sie offensichtlich für den Verursacher bzw. Schuldigen hält. Verweisen Sie ggf. auf Ihr Aussageverweigerungsrecht bzw. darauf, dass Sie sich vor einer Aussage anwaltlich beraten lassen werden.
4.Sind Sie bei dem Unfall verletzt worden, suchen Sie baldmöglichst einen Arzt auf, auch wegen eventueller Schmerzensgeldansprüche. Diese sind ohne ärztliches Attest kaum zu realisieren.
5.Bei Sachschäden von voraussichtlich oder augenscheinlich mehr als 650.- bis 700.- € sind Sie berechtigt, den Schaden von einem Sachverständigen begutachten zu lassen. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, auch um den Zusammenhang zwischen den Schäden an Ihrem PKW und dem Unfall nachweisen zu können. Es steht Ihnen als Geschädigtem frei, den Schaden sodann anhand dieses Gutachtens (sog. fiktive Abrechnung) oder der Reparaturrechnung Ihrer Werkstatt regulieren zu lassen. Auch das Sachverständigenhonorar gehört zu den ersatzfähigen Kosten. Bei geringeren Schäden empfiehlt sich i.d.R. ein Kostenvoranschlag (immer mit Fotos!), da es sonst Probleme mit der Erstattung der Kosten geben kann.
6.Insbesondere wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übergeben Sie die Sache baldmöglichst Ihrem Anwalt.
7.Aber auch sonst gehören Anwaltskosten zu den ersatzfähigen Schäden. Wenn Sie an dem Unfall keinerlei Verschulden trifft, muss die gegnerische Versicherung auch die Gebühren für die Tätigkeit Ihres Rechtsanwalts übernehmen. Versuchen Sie nicht, die Sache telefonisch mit Ihrem Gegner oder dessen Versicherung zu klären. Nach einem Unfall ist die Versicherung des Unfallverursachers der schlechteste Berater. Auch das jetzt von einigen Versicherungen betriebene sog. „Schadens-management" stößt nicht auf Verständnis zwischen Versicherer und Geschädigtem, sondern stellt den Versuch dar, bei der Schadensregulierung Geld zu sparen.
8.Falls Ihre Werkstatt von Ihnen eine Abtretungserklärung verlangt, d.h. Sie treten Ihre Schadensersatzansprüche in Höhe der Reparaturkosten an die Werkstatt ab, informieren Sie Ihren Anwalt von dieser Erklärung und sorgen Sie unbedingt dafür, dass dieser baldmöglichst eine Kopie der Reparaturrechnung erhält. Weisen Sie die Werkstatt darauf hin, dass diese Information auch in deren Interesse liegt, damit für eine baldige Zahlung an die Werkstatt gesorgt werden kann. Wenn die Werkstatt nur Barzahlung akzeptiert und Sie hierfür Kredit aufnehmen müssen, sind auch die hierdurch entstehenden Kosten erstattungsfähig. Lassen Sie sich diese von Ihrer Bank bescheinigen.
9.Während der Reparaturdauer steht Ihnen Nutzungsausfallentschädigung oder i.d.R. alternativ ein Mietwagen zu. Aufgrund der neueren Rechtsprechung des BGH sollten Sie keinesfalls ungeprüft ein Fahrzeug zum sog. „Unfallersatztarif" in Anspruch nehmen, um nicht Gefahr zu laufen, einen erheblichen Teil der Kosten selbst tragen zu müssen. Nehmen Sie möglichst ein Fahrzeug zum „Normaltarif". Nach neuester Rechtsprechung müssen Sie evtl. sogar Vergleichsangebote einholen.
10.Sammeln Sie Belege für Kosten, die im Zusammenhang mit dem Unfall entstehen, wie z.B. für Abschleppen, Taxifahrten, Abmeldung Ihres PKWs, Behandlungskosten und Medikamente usw. Diese sind von der Gegenseite ebenfalls zu ersetzen.
11.Falls Sie ein Verwarnungsgeldangebot oder einen Bußgeldbescheid erhalten - informieren Sie sofort ihren Anwalt leisten Sie keine Zahlungen ohne vorherige Rücksprache mit ihm.

Die Teilnahme am Straßenverkehr ist ein in der modernen Zeit ganz alltäglicher Vorgang. Dabei können rechtliche Schwierigkeiten auftreten, die die Hinzuziehung eines Anwalts nötig machen.

Verkehrszivilrecht (mögliche Ansprüche nach Unfällen); Informationen zum Verkehrszivilrecht


  •  Personenschadenregulierung (Unfall mit Personenschaden)
  •  Sachschadensregulierung (Unfall mit Sachschaden)
  •  Kostentragungspflicht
  •  Kosten der Unfallregulierung
  •  Kosten des Sachverständigen
  •  Schmerzensgeld
  •  weiter Schäden

Praktische Tipps für das Verhalten nach einem Unfall:

  • Wenn Sie den Unfall nicht selbst verschuldet haben: Bestehen Sie auf einer polizeilichen Unfallaufnahme, auch wenn Ihr Unfallgegner seine Schuld sofort eingesteht - am nächsten Tag sieht erfahrungsgemäß vieles ganz anders aus. Lassen Sie sich die Tagebuch- oder Vorgangsnummer der Polizei geben.

  • Soweit möglich, belassen Sie die Fahrzeuge in ihrer Endstellung nach dem Unfall. Machen Sie selbst Fotos von der Unfallstelle und stellen Sie Namen und Anschriften von Zeugen fest. Verlassen Sie sich nicht nur auf die polizeiliche Unfallaufnahme. Vergessen Sie nicht das Kennzeichen des Unfallverursachers aufzunehmen

  • Überlegen Sie genau, ob und welche Angaben Sie gegenüber der Polizei machen. Sie sind nicht verpflichtet, sich sogleich zur Sache zu äußern, insbesondere wenn die Polizei Sie offensichtlich für den Verursacher bzw. Schuldigen hält. Verweisen Sie ggf. auf Ihr Aussageverweigerungsrecht bzw. darauf, dass Sie sich vor einer Aussage anwaltlich beraten lassen werden.

  • Sind Sie bei dem Unfall verletzt worden, suchen Sie baldmöglichst einen Arzt auf, auch wegen eventueller Schmerzensgeldansprüche. Diese sind ohne ärztliches Attest kaum zu realisieren.

  • Bei Sachschäden von voraussichtlich oder augenscheinlich mehr als 650.- bis 700.- € sind Sie berechtigt, den Schaden von einem Sachverständigen begutachten zu lassen. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, auch um den Zusammenhang zwischen den Schäden an Ihrem PKW und dem Unfall nachweisen zu können. Es steht Ihnen als Geschädigtem frei, den Schaden sodann anhand dieses Gutachtens (sog. fiktive Abrechnung) oder der Reparaturrechnung Ihrer Werkstatt regulieren zu lassen. Auch das Sachverständigenhonorar gehört zu den ersatzfähigen Kosten. Bei geringeren Schäden empfiehlt sich i.d.R. ein Kostenvoranschlag (immer mit Fotos!), da es sonst Probleme mit der Erstattung der Kosten geben kann.

  • Insbesondere wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übergeben Sie die Sache baldmöglichst Ihrem Anwalt.

  • Aber auch sonst gehören Anwaltskosten zu den ersatzfähigen Schäden. Wenn Sie an dem Unfall keinerlei Verschulden trifft, muss die gegnerische Versicherung auch die Gebühren für die Tätigkeit Ihres Rechtsanwalts übernehmen. Versuchen Sie nicht, die Sache telefonisch mit Ihrem Gegner oder dessen Versicherung zu klären. Nach einem Unfall ist die Versicherung des Unfallverursachers der schlechteste Berater. Auch das jetzt von einigen Versicherungen betriebene sog. „Schadens-management" stößt nicht auf Verständnis zwischen Versicherer und Geschädigtem, sondern stellt den Versuch dar, bei der Schadensregulierung Geld zu sparen.

  • Falls Ihre Werkstatt von Ihnen eine Abtretungserklärung verlangt, d.h. Sie treten Ihre Schadensersatzansprüche in Höhe der Reparaturkosten an die Werkstatt ab, informieren Sie Ihren Anwalt von dieser Erklärung und sorgen Sie unbedingt dafür, dass dieser baldmöglichst eine Kopie der Reparaturrechnung erhält. Weisen Sie die Werkstatt darauf hin, dass diese Information auch in deren Interesse liegt, damit für eine baldige Zahlung an die Werkstatt gesorgt werden kann. Wenn die Werkstatt nur Barzahlung akzeptiert und Sie hierfür Kredit aufnehmen müssen, sind auch die hierdurch entstehenden Kosten erstattungsfähig. Lassen Sie sich diese von Ihrer Bank bescheinigen.

  • Während der Reparaturdauer steht Ihnen Nutzungsausfallentschädigung oder i.d.R. alternativ ein Mietwagen zu. Aufgrund der neueren Rechtsprechung des BGH sollten Sie keinesfalls ungeprüft ein Fahrzeug zum sog. „Unfallersatztarif" in Anspruch nehmen, um nicht Gefahr zu laufen, einen erheblichen Teil der Kosten selbst tragen zu müssen. Nehmen Sie möglichst ein Fahrzeug zum „Normaltarif". Nach neuester Rechtsprechung müssen Sie evtl. sogar Vergleichsangebote einholen.

  • Sammeln Sie Belege für Kosten, die im Zusammenhang mit dem Unfall entstehen, wie z.B. für Abschleppen, Taxifahrten, Abmeldung Ihres PKWs, Behandlungskosten und Medikamente usw. Diese sind von der Gegenseite ebenfalls zu ersetzen.

  • Falls Sie ein Verwarnungsgeldangebot oder einen Bußgeldbescheid erhalten - informieren Sie sofort ihren Anwalt leisten Sie keine Zahlungen ohne vorherige Rücksprache mit ihm.