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"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
Zitat: Bertolt Brecht

 

"Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden."
Zitat: Philip Rosenthal

 

"Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist.
Mich interessiert, was getan werden muss."
Zitat: Marie Curie


"Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden."
Zitat: John F. Kennedy

 

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RECHTSGEBIETE
Strafrecht
strafr1236Wer gegen ein Strafgesetz verstößt, muss befürchten, zu einer Geld- oder Freiheitsstrafe verurteilt zu werden. Strafverteidigung ist der geeignete Schutz gegen willkürliche und rechtsstaatswidrige Eingriffe des Staates und seiner Organe.
Als Beschuldigter einer Straftat sollten Sie rechtzeitig einen Strafverteidiger konsultieren. Bereits im Ermittlungsverfahren können sonst wichtige Verteidigungsmaßnahmen versäumt werden. Im Gegensatz zum Beschuldigten selbst, hat der Verteidiger ein Recht zur Akteneinsicht. Diese Aktenkenntnis ist in aller Regel für eine sachgerechte Verteidigung unerlässlich. Nur so ist die Waffengleichheit zwischen der Anklagebehörde Staats-anwaltschaft und der Verteidigung gewährt.
allgemeines Strafrecht
Der Begriff des allgemeinen Strafrechts ist im Gesetz nicht näher definiert. Maßgeblich werden hiermit solche Delikte bezeichnet, die in das Strafgesetzbuch (StGB) aufgenommen worden sind und sich daher nicht in sogenannten. strafrechtlichen Nebengesetzen wie beispielsweise. dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) wieder finden. Es bezeichnet somit vielmehr eine Anzahl von Strafdelikten, welche in keine Nebengesetze zugeordnet werden können.
 Betäubungsmittelstrafrecht
Das Betäubungsmittelstrafrecht befasst sich mit der Strafbarkeit bei Missbrauch von Betäubungsmitteln. Dabei können Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe verhängt werden, wenn z.B. Betäubungsmittel unerlaubt angebaut, hergestellt, erworben oder mit Handel betrieben wird.
 Kapitalstrafrecht
Das sogenannte Kapitalstrafrecht umfasst Straftaten mit besonders hoher Strafandrohung. Das Kapitalstrafrecht betrifft die vorsätzlichen Tötungsdelikte (§§ 211 ff StGB), insbesondere also Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge. Es behandelt folglich die gegen das Leben gerichteten Verbrechen,
Es ist unabdingbar, direkt zu Beginn eines derartigen Verfahrens den Rat eines Strafverteidigers in Anspruch zu nehmen, damit schon im Ermittlungsverfahren dem Grundsatz der Fairnis entsprochen werden kann.
 Jugendstrafrecht
Das Jugendstrafverfahren unterscheidet sich vor allem von den Möglichkeiten des Strafausspruches sehr von dem Strafverfahren gegen Erwachsene. Das Erwachsenenstrafrecht sieht nur Geldstrafe oder Freiheitsstrafe mit oder ohne Bewährung vor.
Die Höchststrafe nach Jugendrecht beträgt 10 Jahre Freiheitsstrafe.
Demgegenüber sind die Strafen nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) wesentlich differenzierter.
Unterschieden wird zwischen Erziehungsmaßregeln, Zuchtmitteln und Jugendstrafe. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Bildung einer sogenannte Einheitsjugendstrafe, welche im Erwachsenenstrafrecht nicht vorgesehen ist.
Auch ist grundsätzlich die Beteiligung der Jugendgerichtshilfe vorgesehen.
Gegen Urteile des Jugendrichters oder des Jugendschöffengerichtes ist nur eine Rechtsmittelinstanz gegeben. (entweder Berufung der Revision)
 Verkehrsstrafrecht
Bei Straftaten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr sieht das Gesetz neben der Möglichkeit einer Geldstrafe auch Freiheitsstrafe vor, die bis zu zehn Jahre betragen kann. Oft kommt auch die Entziehung der Fahrerlaubnis in Betracht. Bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang kann auch Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben werden. Ein Verkehrsstrafverfahren kann also zu schwerwiegenden Konsequenzen führen, weshalb die Verteidigungsstrategie  von Anfang an entsprechend sorgfältig zu konzipieren ist.
 Bußgeld (Verkehrsordnungswidrigkeiten)
Eine Verkehrsordnungswidrigkeit (VOWi) ist ein Spezialfall der Ordnungswidrigkeit (OWi). Die VOWi ist eine mit Verwarnungs- oder mit Bußgeld bewehrte Sanktionsnorm für Verstöße gegen das Straßenverkehrsrecht.
Für die Verkehrsordnungswidrigkeit gilt dieselbe Legaldefinition wie bei der Ordnungswidrigkeit: „Eine Ordnungswidrigkeit ist eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung, die den Tatbestand eines Gesetzes verwirklicht, das die Ahndung mit einer Geldbuße zulässt“ (§ 1 OWiG). Im Falle der VOWi richtet sich die vorwerfbare, rechtswidrige Handlung auf rechtswidrige Verstöße im deutschen Straßenverkehr. Das deutsche Verkehrsrecht umfasst dabei die Straßenverkehrsordnung, die Straßenverkehrszulassungsordnung, die Fahrzeug-Zulassungsverordnung und die Fahrerlaubnisverordnung. Im Zusammenhang mit § 24 des Straßenverkehrsgesetzes wird der zuständigen Ordnungsbehörde die Möglichkeit gegeben, Verstöße gegen die o.g. Verordnungen zu verfolgen.
 
Wer gegen ein Strafgesetz verstößt, muss befürchten, zu einer Geld- oder Freiheitsstrafe verurteilt zu werden. Strafverteidigung ist der geeignete Schutz gegen willkürliche und rechtsstaatswidrige Eingriffe des Staates und seiner Organe.
Als Beschuldigter einer Straftat sollten Sie rechtzeitig einen Strafverteidiger konsultieren. Bereits im Ermittlungsverfahren können sonst wichtige Verteidigungsmaßnahmen versäumt werden. Im Gegensatz zum Beschuldigten selbst, hat der Verteidiger ein Recht zur Akteneinsicht. Diese Aktenkenntnis ist in aller Regel für eine sachgerechte Verteidigung unerlässlich. Nur so ist die Waffengleichheit zwischen der Anklagebehörde Staatsanwaltschaft und der Verteidigung gewährt.


  • allgemeines Strafrecht

Der Begriff des allgemeinen Strafrechts ist im Gesetz nicht näher definiert. Maßgeblich werden hiermit solche Delikte bezeichnet, die in das Strafgesetzbuch (StGB) aufgenommen worden sind und sich daher nicht in sogenannten. strafrechtlichen Nebengesetzen wie beispielsweise. dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) wieder finden. Es bezeichnet somit vielmehr eine Anzahl von Strafdelikten, welche in keine Nebengesetze zugeordnet werden können.


  • Betäubungsmittelstrafrecht

Das Betäubungsmittelstrafrecht befasst sich mit der Strafbarkeit bei Missbrauch von Betäubungsmitteln. Dabei können Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe verhängt werden, wenn z.B. Betäubungsmittel unerlaubt angebaut, hergestellt, erworben oder mit Handel betrieben wird.


  • Kapitalstrafrecht

Das sogenannte Kapitalstrafrecht umfasst Straftaten mit besonders hoher Strafandrohung. Das Kapitalstrafrecht betrifft die vorsätzlichen Tötungsdelikte (§§ 211 ff StGB), insbesondere also Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge. Es behandelt folglich die gegen das Leben gerichteten Verbrechen, Es ist unabdingbar, direkt zu Beginn eines derartigen Verfahrens den Rat eines Strafverteidigers in Anspruch zu nehmen, damit schon im Ermittlungsverfahren dem Grundsatz der Fairnis entsprochen werden kann.


  • Jugendstrafrecht

Das Jugendstrafverfahren unterscheidet sich vor allem von den Möglichkeiten des Strafausspruches sehr von dem Strafverfahren gegen Erwachsene. Das Erwachsenenstrafrecht sieht nur Geldstrafe oder Freiheitsstrafe mit oder ohne Bewährung vor. Die Höchststrafe nach Jugendrecht beträgt 10 Jahre Freiheitsstrafe. Demgegenüber sind die Strafen nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) wesentlich differenzierter. Unterschieden wird zwischen Erziehungsmaßregeln, Zuchtmitteln und Jugendstrafe. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Bildung einer sogenannte Einheitsjugendstrafe, welche im Erwachsenenstrafrecht nicht vorgesehen ist. Auch ist grundsätzlich die Beteiligung der Jugendgerichtshilfe vorgesehen. Gegen Urteile des Jugendrichters oder des Jugendschöffengerichtes ist nur eine Rechtsmittelinstanz gegeben. (entweder Berufung der Revision)


  • Verkehrsstrafrecht

Bei Straftaten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr sieht das Gesetz neben der Möglichkeit einer Geldstrafe auch Freiheitsstrafe vor, die bis zu zehn Jahre betragen kann. Oft kommt auch die Entziehung der Fahrerlaubnis in Betracht. Bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang kann auch Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben werden. Ein Verkehrsstrafverfahren kann also zu schwerwiegenden Konsequenzen führen, weshalb die Verteidigungsstrategie von Anfang an entsprechend sorgfältig zu konzipieren ist.


  • Bußgeld (Verkehrsordnungswidrigkeiten)

Eine Verkehrsordnungswidrigkeit (VOWi) ist ein Spezialfall der Ordnungswidrigkeit (OWi). Die VOWi ist eine mit Verwarnungs- oder mit Bußgeld bewehrte Sanktionsnorm für Verstöße gegen das Straßenverkehrsrecht. Für die Verkehrsordnungswidrigkeit gilt dieselbe Legaldefinition wie bei der Ordnungswidrigkeit: „Eine Ordnungswidrigkeit ist eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung, die den Tatbestand eines Gesetzes verwirklicht, das die Ahndung mit einer Geldbuße zulässt“ (§ 1 OWiG). Im Falle der VOWi richtet sich die vorwerfbare, rechtswidrige Handlung auf rechtswidrige Verstöße im deutschen Straßenverkehr. Das deutsche Verkehrsrecht umfasst dabei die Straßenverkehrsordnung, die Straßenverkehrszulassungsordnung, die Fahrzeug-Zulassungsverordnung und die Fahrerlaubnisverordnung. Im Zusammenhang mit § 24 des Straßenverkehrsgesetzes wird der zuständigen Ordnungsbehörde die Möglichkeit gegeben, Verstöße gegen die o.g. Verordnungen zu verfolgen.


 
Arbeitsrecht
Arbeitsrecht
Besonders im Arbeitsrecht gilt es, die kurzen Fristen einzuhalten und nicht zu versäumen. So besteht nach dem Kündigungsschutzgesetz lediglich eine dreiwöchige Frist, innerhalb derer eine so genannte Kündigungsschutzklage erhoben werden muss. In kaum einem Rechtsgebiet ist es wichtiger, rechtzeitig die Hilfe eines Anwalts in Anspruch zu nehmen, da bei Fristversäumung die Rechte aus dem Arbeitsvertrag bzw. aus dem Gesetz nicht mehr geltend gemacht werden können.
 Individualarbeitsrecht
 Abfindungsvereinbarungen
 Abmahnungen
 Aufhebungsverträge
 Kündigungsschutzrecht
 Lohnzahlungsprobleme
 Zeugnis
 Zeugniserteilung
 Zeugnisberichtigung
Vertretung von Arbeitgebern und von Arbeitnehmern


Besonders im Arbeitsrecht gilt es, die kurzen Fristen einzuhalten und nicht zu versäumen. So besteht nach dem Kündigungsschutzgesetz lediglich eine dreiwöchige Frist, innerhalb derer eine so genannte Kündigungsschutzklage erhoben werden muss. In kaum einem Rechtsgebiet ist es wichtiger, rechtzeitig die Hilfe eines Anwalts in Anspruch zu nehmen, da bei Fristversäumung die Rechte aus dem Arbeitsvertrag bzw. aus dem Gesetz nicht mehr geltend gemacht werden können.


  • Individualarbeitsrecht    
                       
    - Abfindungsvereinbarungen
    - Abmahnungen
    - Aufhebungsverträge
    - Kündigungsschutzrecht
    - Lohnzahlungsprobleme
    - Zeugnis
    - Zeugniserteilung
    - Zeugnisberichtigung

Vertretung von Arbeitgebern und von Arbeitnehmern

 
Verkehrsrecht
Verkehrsrecht
Die Teilnahme am Straßenverkehr ist ein in der modernen Zeit ganz alltäglicher Vorgang. Dabei können rechtliche Schwierigkeiten auftreten, die die Hinzuziehung eines Anwalts nötig machen.
 Verkehrszivilrecht (mögliche Ansprüche nach Unfällen)
Informationen zum Verkehrszivilrecht
 Personenschadenregulierung (Unfall mit Personenschaden)
 Sachschadensregulierung (Unfall mit Sachschaden)
 Kostentragungspflicht
 Kosten der Unfallregulierung
 Kosten des Sachverständigen
 Schmerzensgeld
 weiter Schäden
Praktische Tipps für das Verhalten nach einem Unfall:
1.Wenn Sie den Unfall nicht selbst verschuldet haben: Bestehen Sie auf einer polizeilichen Unfallaufnahme, auch wenn Ihr Unfallgegner seine Schuld sofort eingesteht - am nächsten Tag sieht erfahrungsgemäß vieles ganz anders aus. Lassen Sie sich die Tagebuch- oder Vorgangsnummer der Polizei geben.
2.Soweit möglich, belassen Sie die Fahrzeuge in ihrer Endstellung nach dem Unfall. Machen Sie selbst Fotos von der Unfallstelle und stellen Sie Namen und Anschriften von Zeugen fest. Verlassen Sie sich nicht nur auf die polizeiliche Unfallaufnahme. Vergessen Sie nicht das Kennzeichen des Unfallverursachers aufzunehmen
3.Überlegen Sie genau, ob und welche Angaben Sie gegenüber der Polizei machen. Sie sind nicht verpflichtet, sich sogleich zur Sache zu äußern, insbesondere wenn die Polizei Sie offensichtlich für den Verursacher bzw. Schuldigen hält. Verweisen Sie ggf. auf Ihr Aussageverweigerungsrecht bzw. darauf, dass Sie sich vor einer Aussage anwaltlich beraten lassen werden.
4.Sind Sie bei dem Unfall verletzt worden, suchen Sie baldmöglichst einen Arzt auf, auch wegen eventueller Schmerzensgeldansprüche. Diese sind ohne ärztliches Attest kaum zu realisieren.
5.Bei Sachschäden von voraussichtlich oder augenscheinlich mehr als 650.- bis 700.- € sind Sie berechtigt, den Schaden von einem Sachverständigen begutachten zu lassen. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, auch um den Zusammenhang zwischen den Schäden an Ihrem PKW und dem Unfall nachweisen zu können. Es steht Ihnen als Geschädigtem frei, den Schaden sodann anhand dieses Gutachtens (sog. fiktive Abrechnung) oder der Reparaturrechnung Ihrer Werkstatt regulieren zu lassen. Auch das Sachverständigenhonorar gehört zu den ersatzfähigen Kosten. Bei geringeren Schäden empfiehlt sich i.d.R. ein Kostenvoranschlag (immer mit Fotos!), da es sonst Probleme mit der Erstattung der Kosten geben kann.
6.Insbesondere wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übergeben Sie die Sache baldmöglichst Ihrem Anwalt.
7.Aber auch sonst gehören Anwaltskosten zu den ersatzfähigen Schäden. Wenn Sie an dem Unfall keinerlei Verschulden trifft, muss die gegnerische Versicherung auch die Gebühren für die Tätigkeit Ihres Rechtsanwalts übernehmen. Versuchen Sie nicht, die Sache telefonisch mit Ihrem Gegner oder dessen Versicherung zu klären. Nach einem Unfall ist die Versicherung des Unfallverursachers der schlechteste Berater. Auch das jetzt von einigen Versicherungen betriebene sog. „Schadens-management" stößt nicht auf Verständnis zwischen Versicherer und Geschädigtem, sondern stellt den Versuch dar, bei der Schadensregulierung Geld zu sparen.
8.Falls Ihre Werkstatt von Ihnen eine Abtretungserklärung verlangt, d.h. Sie treten Ihre Schadensersatzansprüche in Höhe der Reparaturkosten an die Werkstatt ab, informieren Sie Ihren Anwalt von dieser Erklärung und sorgen Sie unbedingt dafür, dass dieser baldmöglichst eine Kopie der Reparaturrechnung erhält. Weisen Sie die Werkstatt darauf hin, dass diese Information auch in deren Interesse liegt, damit für eine baldige Zahlung an die Werkstatt gesorgt werden kann. Wenn die Werkstatt nur Barzahlung akzeptiert und Sie hierfür Kredit aufnehmen müssen, sind auch die hierdurch entstehenden Kosten erstattungsfähig. Lassen Sie sich diese von Ihrer Bank bescheinigen.
9.Während der Reparaturdauer steht Ihnen Nutzungsausfallentschädigung oder i.d.R. alternativ ein Mietwagen zu. Aufgrund der neueren Rechtsprechung des BGH sollten Sie keinesfalls ungeprüft ein Fahrzeug zum sog. „Unfallersatztarif" in Anspruch nehmen, um nicht Gefahr zu laufen, einen erheblichen Teil der Kosten selbst tragen zu müssen. Nehmen Sie möglichst ein Fahrzeug zum „Normaltarif". Nach neuester Rechtsprechung müssen Sie evtl. sogar Vergleichsangebote einholen.
10.Sammeln Sie Belege für Kosten, die im Zusammenhang mit dem Unfall entstehen, wie z.B. für Abschleppen, Taxifahrten, Abmeldung Ihres PKWs, Behandlungskosten und Medikamente usw. Diese sind von der Gegenseite ebenfalls zu ersetzen.
11.Falls Sie ein Verwarnungsgeldangebot oder einen Bußgeldbescheid erhalten - informieren Sie sofort ihren Anwalt leisten Sie keine Zahlungen ohne vorherige Rücksprache mit ihm.

Die Teilnahme am Straßenverkehr ist ein in der modernen Zeit ganz alltäglicher Vorgang. Dabei können rechtliche Schwierigkeiten auftreten, die die Hinzuziehung eines Anwalts nötig machen.

Verkehrszivilrecht (mögliche Ansprüche nach Unfällen); Informationen zum Verkehrszivilrecht


  •  Personenschadenregulierung (Unfall mit Personenschaden)
  •  Sachschadensregulierung (Unfall mit Sachschaden)
  •  Kostentragungspflicht
  •  Kosten der Unfallregulierung
  •  Kosten des Sachverständigen
  •  Schmerzensgeld
  •  weiter Schäden

Praktische Tipps für das Verhalten nach einem Unfall:

  • Wenn Sie den Unfall nicht selbst verschuldet haben: Bestehen Sie auf einer polizeilichen Unfallaufnahme, auch wenn Ihr Unfallgegner seine Schuld sofort eingesteht - am nächsten Tag sieht erfahrungsgemäß vieles ganz anders aus. Lassen Sie sich die Tagebuch- oder Vorgangsnummer der Polizei geben.

  • Soweit möglich, belassen Sie die Fahrzeuge in ihrer Endstellung nach dem Unfall. Machen Sie selbst Fotos von der Unfallstelle und stellen Sie Namen und Anschriften von Zeugen fest. Verlassen Sie sich nicht nur auf die polizeiliche Unfallaufnahme. Vergessen Sie nicht das Kennzeichen des Unfallverursachers aufzunehmen

  • Überlegen Sie genau, ob und welche Angaben Sie gegenüber der Polizei machen. Sie sind nicht verpflichtet, sich sogleich zur Sache zu äußern, insbesondere wenn die Polizei Sie offensichtlich für den Verursacher bzw. Schuldigen hält. Verweisen Sie ggf. auf Ihr Aussageverweigerungsrecht bzw. darauf, dass Sie sich vor einer Aussage anwaltlich beraten lassen werden.

  • Sind Sie bei dem Unfall verletzt worden, suchen Sie baldmöglichst einen Arzt auf, auch wegen eventueller Schmerzensgeldansprüche. Diese sind ohne ärztliches Attest kaum zu realisieren.

  • Bei Sachschäden von voraussichtlich oder augenscheinlich mehr als 650.- bis 700.- € sind Sie berechtigt, den Schaden von einem Sachverständigen begutachten zu lassen. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, auch um den Zusammenhang zwischen den Schäden an Ihrem PKW und dem Unfall nachweisen zu können. Es steht Ihnen als Geschädigtem frei, den Schaden sodann anhand dieses Gutachtens (sog. fiktive Abrechnung) oder der Reparaturrechnung Ihrer Werkstatt regulieren zu lassen. Auch das Sachverständigenhonorar gehört zu den ersatzfähigen Kosten. Bei geringeren Schäden empfiehlt sich i.d.R. ein Kostenvoranschlag (immer mit Fotos!), da es sonst Probleme mit der Erstattung der Kosten geben kann.

  • Insbesondere wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übergeben Sie die Sache baldmöglichst Ihrem Anwalt.

  • Aber auch sonst gehören Anwaltskosten zu den ersatzfähigen Schäden. Wenn Sie an dem Unfall keinerlei Verschulden trifft, muss die gegnerische Versicherung auch die Gebühren für die Tätigkeit Ihres Rechtsanwalts übernehmen. Versuchen Sie nicht, die Sache telefonisch mit Ihrem Gegner oder dessen Versicherung zu klären. Nach einem Unfall ist die Versicherung des Unfallverursachers der schlechteste Berater. Auch das jetzt von einigen Versicherungen betriebene sog. „Schadens-management" stößt nicht auf Verständnis zwischen Versicherer und Geschädigtem, sondern stellt den Versuch dar, bei der Schadensregulierung Geld zu sparen.

  • Falls Ihre Werkstatt von Ihnen eine Abtretungserklärung verlangt, d.h. Sie treten Ihre Schadensersatzansprüche in Höhe der Reparaturkosten an die Werkstatt ab, informieren Sie Ihren Anwalt von dieser Erklärung und sorgen Sie unbedingt dafür, dass dieser baldmöglichst eine Kopie der Reparaturrechnung erhält. Weisen Sie die Werkstatt darauf hin, dass diese Information auch in deren Interesse liegt, damit für eine baldige Zahlung an die Werkstatt gesorgt werden kann. Wenn die Werkstatt nur Barzahlung akzeptiert und Sie hierfür Kredit aufnehmen müssen, sind auch die hierdurch entstehenden Kosten erstattungsfähig. Lassen Sie sich diese von Ihrer Bank bescheinigen.

  • Während der Reparaturdauer steht Ihnen Nutzungsausfallentschädigung oder i.d.R. alternativ ein Mietwagen zu. Aufgrund der neueren Rechtsprechung des BGH sollten Sie keinesfalls ungeprüft ein Fahrzeug zum sog. „Unfallersatztarif" in Anspruch nehmen, um nicht Gefahr zu laufen, einen erheblichen Teil der Kosten selbst tragen zu müssen. Nehmen Sie möglichst ein Fahrzeug zum „Normaltarif". Nach neuester Rechtsprechung müssen Sie evtl. sogar Vergleichsangebote einholen.

  • Sammeln Sie Belege für Kosten, die im Zusammenhang mit dem Unfall entstehen, wie z.B. für Abschleppen, Taxifahrten, Abmeldung Ihres PKWs, Behandlungskosten und Medikamente usw. Diese sind von der Gegenseite ebenfalls zu ersetzen.

  • Falls Sie ein Verwarnungsgeldangebot oder einen Bußgeldbescheid erhalten - informieren Sie sofort ihren Anwalt leisten Sie keine Zahlungen ohne vorherige Rücksprache mit ihm.
 
Allgemeines Zivilrecht

Das allgemeine Zivilrecht umfasst sämtliche Verträge zwischen Privatpersonen und Unternehmen.
Hierunter fallen auch Forderungsangelegenheiten, wie zum Beispiel Miet- u. Pachtverträge und sonstige Verträge, sofern sie nicht speziellen Rechtsgebieten zugeordnet werden. Das Kaufrecht stellt den Kernpunkt des allgemeinen Zivilrechts dar. Insbesondere im Zusammenhang mit Mängeln der Kaufsache können eine Vielzahl von Streitigkeiten auftreten, bei denen Ihnen Herr Rechtsanwalt Kantekin beratend zur Seite steht.